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      <title>Verlauf des Bogen-Sesshin</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:56:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Eintrage/2010/1/22_Verlauf_des_Bogen-Sesshin_files/DSCN3886.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Media/object012.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:314px; height:175px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der erste Tag&lt;br/&gt;14:00 (Beginn für Anfänger des Bogenwegs)&lt;br/&gt;Die Bogenanlage ist aufgebaut. KyuSei hat eine Auswahl Bögen mitgebracht. Hauptsächlich benutzen wir Reiterbögen, ohne Pfeilauflage, die man sowohl rechts als auch links schießen kann. Die Bögen haben unterschiedliche Stärken, von 20# - 35#  lbs (engl. Maßeinheit für das Zuggewicht, also die Stärke des Bogens). Es ist ratsam am Anfang einen Bogen zu wählen, dessen Zuggewicht man gut handhaben kann. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Anfänger erhalten von KyuSei eine Einführung in das Bogenschießen. &lt;br/&gt;1. Anlegen von Armschutz und Gürtel für Pfeile&lt;br/&gt;2. Grundhaltung beim Schießen&lt;br/&gt;3. Verlauf der einzelnen Übungsschritte bis zum Lösen des Pfeils, Nachhalten, Entspannen&lt;br/&gt;4. Zeremonie des Ablaufs von Anfang bis Ende einer Schießrunde (z.B. Formieren einer Reihe)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Verlauf des Nachmittags kommen geübte Teilnehmer hinzu und beteiligen sich an der Übung.&lt;br/&gt;17:00 Einführung in das &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Zazen&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;KyuSei erläutert anschaulich und mit praktischen Beispielen den Ablauf des &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Sesshin&lt;/a&gt; sowie alle Zeremonien im Laufe eines Tages.&lt;br/&gt;Wir üben ein kurzes &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;KinHin&lt;/a&gt; und gleiten damit fast unmerklich in ein erstes friedvolles Schweigen.&lt;br/&gt;18.00 Vorstellungsrunde &lt;br/&gt;Inzwischen sind fast alle Teilnehmer eingetroffen und wir stellen uns jetzt einander vor. KyuSei erklärt die Rolle und Funktion der Assistenten.&lt;br/&gt;18:30 Abendessen&lt;br/&gt;Beim folgenden Abendbrot setzen wir unser Kennenlernen fort. Noch sprechen die Teilnehmer mit einander.&lt;br/&gt;19:45 Abendzeremonie&lt;br/&gt;Das Schweigen beginnt!&lt;br/&gt;Während der ersten &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/3C4DC6BE-6432-4C91-94FC-473B93647EAA&quot;&gt;Zazen&lt;/a&gt;-Runde gibt uns KyuSei eine Anleitung, die uns helfen soll, so natürlich, unverkrampft und aufrecht wie möglich zu sitzen. Durch einige mentale Bilder hilft er uns mit der zu erwartenden Flut von Gedanken umzugehen. &lt;br/&gt;Nach einer Ansage korrigiert KyuSei ggf. die Sitzhaltung. Nach der Korrektur sollte man in der korrigierten Sitzhaltung verbleiben. &lt;br/&gt;Die 2. Runde Zazen beginnt mit einem &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Teisho.html&quot;&gt;Lehrvortrag/Teisho&lt;/a&gt;, das richtungweisend sein soll für das gesamte &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Sesshin&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;Nach der dritten Runde Zazen endet dieser Tag mit einer Abschlusszeremonie. Sie wiederholt sich jeden Tag und wird hier beschrieben. Nach der letzten Zazen-Runde gibt es das Signal zum Aufstehen (1 x &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Inkin Glöckchen&lt;/a&gt;) der Lehrer geht zum Altar und offeriert ein Räucherstäbchen, und während er sein Zagu ausbreitet gibt es mit dem Glöckchen eine immer gleiche Sequenz, das Signal für drei gemeinsame Niederwerfungen (nachfolgend &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Sampai&lt;/a&gt; genannt). Es folgt die gemeinsame Rezitation des &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Buddham Saranam Gacchami&lt;/a&gt;, erneut Sampai. Abschließend verabschieden wir uns von Buddha, Dharma, Sangha mit je einem &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Gassho Teto&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der zweite Tag&lt;br/&gt;06:00 – 08:00 Uhr: Zazen, Dokusan, Morgenzeremonie&lt;br/&gt;Der &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Tanto&lt;/a&gt; hat schon eine kleine Räucherkohle angezündet, Räucherstäbchen bereit gelegt und die Kerze entzündet.&lt;br/&gt;Die Übenden treten ein. Bereits beim Eintreten üben wir Achtsamkeit. Schuhe, auch Hausschuhe, bleiben vor dem &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Dojo&lt;/a&gt;. Das Dojo wird entweder barfuß oder mit Socken betreten. Es ist üblich die Schwelle mit dem linken Fuß zu übertreten. Das macht insofern Sinn, dass der Eintritt ins Dojo ganz bewusst geschieht. Nach einem Gassho Teto, geht man im Uhrzeigersinn zu seinem Platz, Gassho Teto in Richtung Sitzplatz, Drehung rechts herum und Gassho Teto in den Raum, wiederum Drehung nach rechts und setzt sich in Zazenhaltung mit dem Gesicht nach außen. &lt;br/&gt;Der Tanto schlägt den Gong beim Eintritt des Lehrers dreimal. KyuSei geht zum Altar. Der Ino überreicht ein glühendes Räucherstäbchen.&lt;br/&gt;Der Lehrer rezitiert:&lt;br/&gt;„Im Morgenglanz erstrahlt der Dharmakaya. Wir sind entspannt, unsere Herzen sind im Frieden. Ein neuer Tag, erwacht wollen wir ihn leben. Ohm Namu Butsu Shakyamuni Buddha“&lt;br/&gt;Es folgt das sogenannte Jundo. Dabei geht der Meister langsam hinter den Übenden, die in Zazen-Haltung sitzen, mit Gassho entlang. Wenn er hinter einem ist, geht man in Gassho-Haltung, ist er vorbei, wieder in Zazen-Haltung zurück.&lt;br/&gt;Es ist ganz einfach zu wissen, wann man „dran“ ist, da man das Gassho des Nachbarn wahrnimmt. &lt;br/&gt;Am Altar angekommen wird Räucherwerk entzündet. Vor dem &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Raiban&lt;/a&gt; breitet KyuSei das &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Zagu&lt;/a&gt; (Zen Tuch) zum &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Sampai&lt;/a&gt; aus. &lt;br/&gt;3 x Meditationsschale (kleine) kündigt Zazen an.&lt;br/&gt;Beim 1. Anschlag der Meditationsglocke geht der Doshi zum Platz, beim 2. Anschlag der Meditationsglocke verbeugt er sich zum Kissen und beim 3. Anschlag der Meditationsglocke zur Sangha. Nun verlässt KyuSei das Dojo, um zum Dokusan-Raum zu gehen.&lt;br/&gt;Jede Zazen Übung wird mit drei Glockenschlägen eingeläutet und wenn ein KinHin folgt, mit 2 Schlägen beendet. Bei einem Signal gibt es kein KinHin und die Übung geht in anderer Form weiter. Zum Aufstehen ist immer der Klang des 1 x bedienten Inkin Glöckchens abzuwarten.&lt;br/&gt;Die Gruppe beginnt mit Zazen. Sobald das Klingeln von KyuSei zu hören ist beginnt das Dokusan, das von Jisha geregelt wird. Wir sitzen so etwa 25 Minuten und stehen dann, angeleitet durch den Jikki zum Kinhin auf. Das ganze wiederholen wir 3 mal. &lt;br/&gt;Beim dritten (letzten) Zazen wird das Kesa Sutra (2 x japanisch und 1 x deutsch) rezitiert [Es ist gut das Kesa Sutra vor dem Sesshin auswendig gelernt zu haben]. Dazu legen sich die Laienordinierten das Rakusu, (ein kleines selbstgenähtes Kesa, bzw. die Vollordinierten das  OKesa auf den Kopf, um dann mit allen anderen die Hände in Gassho zu halten.&lt;br/&gt;Ino: &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Dai Sai Ge Dap-puku...&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Mit dem Ende der Rezitation wird Rakusu umgehängt, bzw. O`Kesa angelegt.&lt;br/&gt;Wenn das Inking Glöckchen ertönt, stehen alle zur Mitte auf und das letzte &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;KinHin&lt;/a&gt; beginnt. (Tanto zündet während dessen eine kleine Räucherkohle an)  &lt;br/&gt;Bei diesem 3. KinHin kommt KyuSei zurück und nimmt am KinHin teil. Nach Abschlagen, wenn alle am Platz im &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Sashu&lt;/a&gt; zur Mitte stehen, tritt KyuSei vor den Altar, entzündet Räucherstäbchen und kommt vor den Raiban, breitet das Zagu aus, begleitet vom Wirbel des Inking Glöckchens. Sampai.&lt;br/&gt;Austeilen der Sutrenblätter&lt;br/&gt;Nun beginnt die Vorbereitung für die Rezitationen. Für das &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Maka Hannya&lt;/a&gt; brauchen die meisten die Vorlage zum ablesen. Das Verteilen des Sutrenblattes erfolgt nach einem vorgegeben Muster: der Ino und Jikki haben die Blätter quer auf der Hand, Daumen oben. Sie verneigen sich voreinander, dann drehen sie sich zum Nachbarn. Verneigung zum Nachbarn. Sie übergeben nun alle Blätter, bis auf eines, dem Nachbarn und verneigen sich erneut. So werden die Blätter an alle weitergegeben. (Diese Art des Verteilens erzeugt einen Rhythmus, es verhindert, dass Unruhe aufkommt und übt den achtsamen Umgang mit den Sutrenblättern durch den Prozess des Weitergebens).&lt;br/&gt;Jeder, der sein Blatt erhalten hat dreht sich und steht zum Raum. Das Blatt wird mit dem japanischen Text nach vorne, auf die Handfläche gelegt, untere Kante ist zwischen Handfläche und Daumen. Die Daumen sind vorne. &lt;br/&gt;Wenn Ruhe eingekehrt ist, geht KyuSei zum Altar und zündet Räucherwerk an. Seine drei folgenden Niederwerfungen werden von der Rezitationsschale (der großen Klangschale) begleitet. Bei der dritten Niederwerfung wird der Klang abgestoppt. Kurz darauf wird das &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Mokugyo&lt;/a&gt; angeschlagen. Erneut Klangschale und der Ino stimmt das &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Maka Hannya&lt;/a&gt; mit kraftvoller Stimme an.  &lt;br/&gt;Nun rezitieren alle das &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;MAKA HANNYA&lt;/a&gt; gemeinsam.&lt;br/&gt;Ino: Möge unser Bemühen alle Wesen und Orte gleichermaßen mit dem wahren Segen des Buddhaweges durch d r i n g e n. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gemeinsame Rezitation der Zueignungen: &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Ji ho san shi i shi fu...&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Die Blätter werden abgelegt, gemeinsames Sampai.&lt;br/&gt;Die Sutrenblätter werden wieder aufgenommen zur Rezitation von: &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Lehrrede vom Herzen der vollkommenen Weisheit (dem Herz-Sutra in Deutsch)&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ino: Möge unser Bemühen alle Wesen und Orte gleichermaßen mit dem wahren Segen des Buddhaweges durchd r i n g e n.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gemeinsame Rezitation der Zueignung auf deutsch: &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Alle Buddhas, zehn Richtungen...&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Sampai&lt;br/&gt;Anschließend stimmt der Ino das &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Buddham Saranam&lt;/a&gt; an, das immer am Ende einer Sitzung rezitiert wird. &lt;br/&gt;Sampai&lt;br/&gt;Jetzt besteht die Möglichkeit das &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Zabuton&lt;/a&gt; und das &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Zafu&lt;/a&gt; zu ordnen. &lt;br/&gt;Sutrenblätter einsammeln folgt der gleichen Methode wie das Verteilen, nur in umgekehrter Reihenfolge.&lt;br/&gt;Ino und Jikki legen die Sutrenblätter an ihren Platz und alle stehen vor der Sitzmatte in Shashu-Haltung. &lt;br/&gt;Wir verlassen das Dojo in einem geregelten Ablauf. Es ist jetzt 08:00 Uhr. &lt;br/&gt;08:15 Frühstück&lt;br/&gt;Alle stehen hinter ihrem Stuhl. Signal – Stille, zweites Signal &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Gassho Teto&lt;/a&gt; und Essen, bzw. Getränke werden, soweit sie nicht auf dem Tisch stehen, geholt. Auch beim Essen ist Schweigen. &lt;br/&gt;Das Ende der Mahlzeit wird wieder mit Signal eingeläutet. Erstes Signal, wir stellen uns hinter den Stuhl, zweites Signal &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Gassho Teto&lt;/a&gt;, abräumen des Geschirrs. Achtsames zusammenstellen des Geschirrs und stilles einsammeln des Bestecks ist eine gute Übung.&lt;br/&gt;09:30 – 12:15 Bogenübung &lt;br/&gt;(Es folgt jetzt eine kurze Beschreibung der Bogenübung für die einzelnen Tage.)&lt;br/&gt;Schon vor der Zeit sind wir im Übungsraum, um unsere Bogen zu spannen, Armschutz und Gürtel für die Pfeile anzuziehen und stellen uns innerlich ein auf die Übung.&lt;br/&gt;Zu Beginn stehen wir im Kreis und KyuSei gibt uns eine Einführung zur kommenden Übung. Manchmal gibt er Anleitungen für Lockerungsübungen, oder er erläutert z.B. die Haltung und bittet uns, unsere Stehhaltung ganz bewusst wahrzunehmen. Die Ausgeglichenheit des Körpers überträgt sich auf den Geist. Dann beginnt das Schießen. Wir üben in drei Gruppen zu jeweils sechs Personen. Wir schießen mit Reiterbögen oder Langbögen, inspiriert vom Klassischen Indischen Bogenschießen, d.h. alle Übungen werden links und rechts ausgeführt und es gibt verschiedene Schießpositionen, die aus den Yogaübungen abgeleitet wurden und üben damit z.B. die Balance, vor allem aber die Fähigkeit uns auf wechselvolle Herausforderungen unseres Lebens einzustellen. &lt;br/&gt;Täglich üben wir: Bogenübung im Stand, Betonung von richtigem Stehen, Öffnen des Bogens im Sinne von Drücken und Ziehen, Öffnen des Brustraumes, Stabilisierung im Rücken, sauberes Ankommen im Ankerpunkt und sanftes Lösen, Nachhalten und Entspannen, alles in Koordination mit dem Atem.&lt;br/&gt;Jeden Tag festigen wir die Übungsschritte und die Präzision unserer Bewegung und somit unserer Konzentration.&lt;br/&gt;Jede Gruppe wird mit einem Gong zur Übung gerufen. Die nicht übenden Teilnehmer sitzen auf Stühlen, manche üben Zazen, andere schauen den Übenden zu, manche blättern in einem der Bücher, die KyuSei ausgelegt hat. Manche probieren eine neue Übung im Raum oder auch im Flur.&lt;br/&gt;Ab und an stoppt KyuSei den Ablauf, um etwas zu erläutern oder zu zeigen. Die Atmosphäre im Raum bleibt hochkonzentriert und entspannt.&lt;br/&gt;Am Ende stehen wir wieder im Kreis und schließen die Übung mit einem Gassho Teto ab.&lt;br/&gt;Zitat von KyuSei: Schießt mit dem Rücken aus dem Bauch!&lt;br/&gt;12:15 Mittagessen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;15:30 – Lehrvortrag &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Teisho.html&quot;&gt;(Teisho)&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Bogensesshin/Eintrage/2010/1/17_Teisho.html&quot;&gt; &lt;/a&gt;| Zazen&lt;br/&gt;Der Lehrvortrag kann als Höhepunkt des Tages bezeichnet werden.&lt;br/&gt;Wir sitzen bereits nach außen im Raum, wenn KyuSei mit dem Anschlagen des Gongs eintritt. (Beschreibung Eintritt Doshi).&lt;br/&gt;Inkin-Glöckchen gibt uns das Signal zum Aufstehen. Wir stehen zur Mitte in &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;Shashu-Haltung&lt;/a&gt;. Dann nehmen wir die Hände in Gassho und rezitieren das &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Eröffnungssutra&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Der Meister verliest einen Sutrentext oder ein Koan. Diese Texte sind die Grundlage des Vortrags. Während ihrer Verlesung sitzen wir in klassischer Zazenhaltung, während des Vortrags nehmen wir eine – für manche – bequemere Haltung ein, versuchen jedoch unbeweglich zu bleiben. Der Vortrag wird mit einem gemeinsamen Gassho Teto abgeschlossen. &lt;br/&gt;KyuSei geht zum Altar macht drei Niederwerfungen &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/9DF6284D-5071-4133-8090-4A059907D97A&quot;&gt;(Sampai) &lt;/a&gt;begleitet von der Rezitationsschale. &lt;br/&gt;Inking Glöcken gibt das Signal aufzustehen. &lt;br/&gt;Nun stimmt der Ino die &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Großen Gelöbnisse an: SHI KU SEI GAN MON.&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;Wir rezitieren die Gelöbnisse auswendig, erst auf Japanisch, dann auf Deutsch. &lt;br/&gt;Sampai&lt;br/&gt;KyuSei nimmt Zagu auf.&lt;br/&gt;Wir stehen im Gassho, &lt;br/&gt;KyuSei verlässt den Raum.&lt;br/&gt;16:30 Bogenübung&lt;br/&gt;Wir führen unsere Bogen-Übung fort, jedoch im Kniestand.&lt;br/&gt;18:30 Abendessen&lt;br/&gt;19:45 Abendzeremonie&lt;br/&gt;Die Übenden treten ein und setzen sich nach außen. Dann tritt KyuSei ein. &lt;br/&gt;Beginn der Teezeremonie&lt;br/&gt;Die Teeschalen mit zwei Servietten wurden von zwei Übenden, die den Teeservice übernommen haben, bereits bereit gestellt. Mit einer kleinen Zeremonie wird der Tee zuerst in die Schale, die auf dem Altar steht eingeschänkt, dann wird der Lehrer bedient, dann die Übenden. Die Austeilung und das Trinken sind ritualisiert. (KyuSei mit breitem Grinsen: wir hocken nicht zusammen und trinken Tee.) Am Ende werden die Schalen ausgerieben, zurückgestellt und vom Teeservice die benutzten Papierservietten eingesammelt.&lt;br/&gt;Nach dem Teeservice folgt ein KInHin. Danach sitzen wir im Zazen für etwa 25 Minuten.  Es folgt ein KinHin. Wir sitzen wieder, unser letztes Zazen für den Tag. Das Inking Glöckchen signalisiert das Ende. &lt;br/&gt;Sampai und Rezitation des  &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen.html&quot;&gt;Buddham Saranam Gacchami&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Sampai. Dann wird das Zazen, nach einer Schlussverbeugung zu Buddha, Dharma und Sangha beendet. &lt;br/&gt;Es ist ca. 21:15&lt;br/&gt;Da bei einem Bogen-Sesshin das Zazen nicht sehr ausgedehnt ist, lädt KyuSei alle, die noch Kraft haben ein, für sich im Dojo weiter Zazen zu üben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der dritte Tag&lt;br/&gt;06:00 – 08:00 Uhr: Zazen, Dokusan, Morgenzeremonie&lt;br/&gt;08:15 Frühstück&lt;br/&gt;09:30 - 12.15 Bogenübung&lt;br/&gt;Einübung in die Heldenstellung. Es ist zu beachten, dass während der gesamten Übung der Oberkörper aufgerichtet bleibt, der vordere Fuß wird nach vorne gedreht während der Bogen geöffnet wird, gleichzeitig wird das vordere Knie gebeugt und sollte nicht über dem vorderen Fuß stehen, das hintere Bein bleibt gestreckt. Die Ausatmung, und damit die Ausrichtung auf den Zielpunkt, erfolgt mit dem Öffnen des Bogens.&lt;br/&gt;12:15 Mittagessen&lt;br/&gt;15:30 – Lehrvortrag &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Teisho.html&quot;&gt;(Teisho)&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Bogensesshin/Eintrage/2010/1/17_Teisho.html&quot;&gt; &lt;/a&gt;| Zazen&lt;br/&gt;16:30 Bogenübung&lt;br/&gt;Präzisierung der Übung und Durchführung mit rechts und links. KyuSei überprüft häufig die Parallelität des Verlaufs unserer Schulterblätter und betont die Wichtigkeit des fließenden Atems, ohne den es keinen harmonischen Übungsablauf gibt.&lt;br/&gt;18:30 Abendessen&lt;br/&gt;19:45 Abendzeremonie&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der vierte Tag&lt;br/&gt;06:00 – 08:00 Uhr: Zazen, Dokusan, Morgenzeremonie&lt;br/&gt;08:15 Frühstück&lt;br/&gt;09.30  - 12.15 Bogenübung&lt;br/&gt;Thema Bäumchen. Zu Beginn Übung ohne Bogen. Beim Schießen rechts, langsame Belastung des linken Fußes, (Balance finden) dabei einatmen und zum Ziel schauen, während der Bogen geöffnet wird, den rechten (hinteren) Fuß schräg stellen, sodass die Zehen am Boden sind, der Fersen abgestützt ist am Knöchel des linken Fußes. Rechten Fuß zurück stellen, entspannen.&lt;br/&gt;Entsprechend mit der anderen Seite.&lt;br/&gt;12:15 Mittagessen&lt;br/&gt;15:30 – Lehrvortrag &lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Teisho.html&quot;&gt;(Teisho)&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Bogensesshin/Eintrage/2010/1/17_Teisho.html&quot;&gt; &lt;/a&gt;| Zazen&lt;br/&gt;16:30 - 18.15 Bogenübung&lt;br/&gt;Großes Bäumchen. Balance finden, siehe oben, jetzt aber mit dem Öffnen des Bogens den hinteren Fuß heben und am Knie abstellen. Eine hohe Herausforderung an unsere Gleichgewichtshaltung und unseren Atemfluß. Die Übung endet mit dem langsamen Abstellen des Fußes, Ausatmen ist zu Ende, entspannen, ruhig weiter atmen.&lt;br/&gt;KyuSei zeigt eine weitere Übung, die Drehung. Dabei steht der Schütze mit dem Rücken zur Scheibe und mit der Drehung des Oberkörpers öffnet er ausatmend den Bogen. Diese Übung kann aus Sicherheitsgründen nur von den beiden Schützen rechts und links in der Reihe durchgeführt werden.&lt;br/&gt;18:30 Abendessen&lt;br/&gt;19:45 Abendzeremonie&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der fünfte Tag&lt;br/&gt;06:00 – 08:00 Uhr: Zazen, Dokusan, Morgenzeremonie&lt;br/&gt;08:15 Frühstück&lt;br/&gt;09.30 - 11.30 Bogenübung&lt;br/&gt;Durchführung aller Schusspositionen nach Belieben, dabei stellt sich die Gruppe nach jedem Pfeil in eine andere Distanz zur Scheibe.&lt;br/&gt;11.45 Abschlusszeremonie&lt;br/&gt;12:15 Mittagessen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;- -  Ende des Sesshin - -&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;</description>
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      <title>Rezitationen</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:55:50 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Eintrage/2010/1/22_Rezitationen_files/NA5_0171.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Media/object013.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:314px; height:175px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Gemeinsame Rezitationstexte&lt;br/&gt;Kesa Sutra &lt;br/&gt;DAI SAI GE DAP-PUKU MU SÔ FUKU DEN-E HI BU NYO-RAI KYO KO DO SHO SHU JO&lt;br/&gt;WIE WUNDERBAR IST DIESES GEWAND DER BEFREIUNG, WIE EIN FELD, DAS VOR GLÜCK UND GROSSER FREUDE ÜBERQUILLT. DES TATHAGATA LEHREN VEREHREND GELOBEN WIR ALLE WESEN ZU RETTEN.&lt;br/&gt;***&lt;br/&gt;Buddham Saranam&lt;br/&gt;Buddham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Dharmam Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Sangham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dutiyam pi Buddham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Dutiyam pi Dharmam Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Dutiyam pi Sangham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tatiyam pi Buddham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Tatiyam pi Dharmam Saranam Gacchami&lt;br/&gt;Tatiyam pi Sangham Saranam Gacchami&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eröffnungssutra&lt;br/&gt;Dem Dharma geheimnisvoll und unvergleichlich tief &lt;br/&gt;ist selbst in Millionen von Kalpas kaum zu begegnen. &lt;br/&gt;Jetzt können wir es sehen, hören und annehmen. &lt;br/&gt;Mögen wir die wahre Bedeutung des Tathagata erkennen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Große Gelöbnisse&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Shu jo mu hen sei gan do,&lt;br/&gt;bon no mu jin sei gan dan,&lt;br/&gt;ho mon mu ryo sei gan gaku,&lt;br/&gt;butsu do mu jo sei gan jo.&lt;br/&gt;*&lt;br/&gt;Die Lebewesen sind zahllos, ich gelobe sie alle zu retten.&lt;br/&gt;Täuschende Gedanken und Gefühle sind grenzenlos, &lt;br/&gt;ich gelobe sie alle zu lassen.&lt;br/&gt;Die Dharmatore sind ohne Zahl, ich gelobe sie alle zu durchschreiten.&lt;br/&gt;Der Weg des Erwachens ist unübertroffen, ich gelobe ihn zu verkörpern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;MAKA HANNYA HARAMITA SHINGYO&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;KAN JI ZAI BO SATSU GYO JIN HAN NYA HA RA MIT TA JI&lt;br/&gt;SHO KEN GO ON KAI KU DO IS SAI KU YAKU&lt;br/&gt;SHA RI SHI SHIKI FU I KU KU FU I SHIKI&lt;br/&gt;SHIKI SOKU ZE KU KU SOKU ZE SHIKI&lt;br/&gt;JU SO GYO SHIKI YAKU BU NYO ZE&lt;br/&gt;SHA RI SHI ZE SHO HO KU SO FU SHO FU METSU&lt;br/&gt;FU KU FU JO FU ZO FU GEN&lt;br/&gt;ZE KO KU CHU MU SHIKI MU JU SO GYO SHIKI&lt;br/&gt;MU GEN NI BI ZES SHIN NI&lt;br/&gt;MU SHIKI SHO KO MI SOKU HO&lt;br/&gt;MU GEN KAI NAI SHI MU I SHIKI KAI&lt;br/&gt;MU MU MYO YAKU MU MU MYO JIN&lt;br/&gt;NAI SHI MU RO SHI YAKU MU RO SHI JIN&lt;br/&gt;MU KU SHU METSU DO MU CHI YAKU MU TOKU I MU SHO TOK KO&lt;br/&gt;BO DAI SAT TA E HAN NYA HA RA MIT TA KO &lt;br/&gt;SHIN MU KE GE&lt;br/&gt;MU KE GE KO MU U KU FU ON RI IS SAI TEN DO MU SO&lt;br/&gt;KU GYO NE HAN SAN ZE SHO BUTSU&lt;br/&gt;E HAN NYA HA RA MIT TA  KO TOKU A NOKU TA RA SAM MYAKU SAM BO DAI&lt;br/&gt;KO CHI HAN NYA HA RA MI TA ZE DAI JIN SHU&lt;br/&gt;ZE DAI MYO SHU ZE MU JO SHU ZE MU TO DO SHU&lt;br/&gt;NO JO IS SAI KU SHIN JITSU FU KO&lt;br/&gt;KO SETSU HAN NYA HA RA MIT TA SHU SOKU SETSU SHU WATSU [O]&lt;br/&gt;GYA TE GYA TE HA RA GYA TE  HARA SO GYA TE&lt;br/&gt;BO JI SOWA KA HAN NYA SHIN GYO&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2010/1/22_Rezitationen_files/01%20Maka%20Hanya%20Haramita.mp3&quot;&gt;mp3-download Maka Hannya Haramita.mp3&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ino: Möge unser Bemühen alle Wesen und Orte gleichermaßen mit dem wahren Segen des Buddhaweges durch d r i n g e n.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Lehrrede vom Herzen der vollkommenen Weisheit &lt;br/&gt;Bodhisattva Avalokitesvara in der Übung der tiefen, transzendenten Weisheit erkannte, dass alle fünf Skandas leer sind und überwand so alles Leiden - Sariputra. Form ist nichts anderes als Leere, Leere nichts anderes als Form. Form ist wirklich Leere, Leere wirklich Form. Das gleiche gilt für Empfindung, Wahrnehmung, Wollen und unterscheidendes Denken. Sariputra, die Formen aller Dinge sind leer, sie entstehen nicht und vergehen nicht, sie sind nicht rein und nicht unrein, nehmen nicht zu und nicht ab. Daher ist in der Leere keine Form. Weder Empfindung, Wahrnehmung, Wollen oder unterscheidendes Denken, weder Auge, Ohr, Nase, Zunge oder Körper, weder Farbe, Ton, Duft oder Geschmack.&lt;br/&gt;Weder Berührbares noch Vorstellung, weder ein Bereich der Sinnesorgane noch ein Bereich des Denkens, weder Unwissenheit noch ein Ende von Unwissenheit. Und so gibt es weder Alter noch Tod, noch ein Ende von Alter und Tod, weder Leiden noch Entstehen von Leiden, kein Anhäufen, Vernichten, keinen Weg, weder Erkennen noch Erreichen, weil es nichts zu erreichen gibt. Ein Bodhisattva lebt aus dieser Weisheit, ohne Hindernis im Geiste, ohne Hindernis und daher ohne Furcht. Jenseits aller Illusionen ist endlich Nirvana. Alle Erwachten der Vergangenheit leben aus dieser transzendenten Weisheit, erreichen die&lt;br/&gt;höchste Erleuchtung, vollkommen und unübertroffen. Wisse daher, dass die transzendente Weisheit das grosse Mantra ist, das grosse strahlende Mantra, das unübertroffene Mantra, das unvergleichliche Mantra, das alle Leiden nimmt. Das ist wahr und ohne Fehl. Das ist das Mantra verkündet in der transzendenten Weisheit:&lt;br/&gt;GATE GATE PARAGATE PARASAMGATE BODHI SVAHA&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ino:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zueignungen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ji ho san shi i shi fu&lt;br/&gt;shi son bu sa mo ko sa&lt;br/&gt;mo ko ho ja ho ro mi&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alle Buddhas, zehn Richtungen, drei Zeiten, &lt;br/&gt;alle Wesen, Bodhisattvas, Mahasattvas, Weisheit, jenseits von Weisheit &lt;br/&gt;Maha Prajna Paramita.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Teisho</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:55:33 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Eintrage/2010/1/22_Teisho_files/NA5_0133_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Media/object014.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:314px; height:175px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Inhaltliche Kurzbescheibung der Lehrvorträge (Teisho)&lt;br/&gt;(Ein schwieriger Versuch aus der Fülle von Gedanken und Anregungen, einige zu formulieren)&lt;br/&gt;Mittwochabend (Einführung)&lt;br/&gt;KyuSei verliest die Geschichte von zwei Mönchen: Einer will zum Südlichen Meer, der andere jedoch warnt ihn vor den Strapazen und Gefahren. Der Wunsch, die Sehnsucht ist so groß, dass sich der Mönch nicht abhalten lässt. Er macht sich auf den Weg und die Geschichte beschreibt die Erfüllungen und Frustrationen, das Glück und die Ängste des Weges. Aber der Wanderer erreicht sein Ziel, kommt wieder zurück, seine Wasserflasche und seine Essschale sind leer, aber er ist erfüllt und bereichert durch Erfahrungen.&lt;br/&gt;KyuSei verdeutlicht uns, dass wir stets die Aspekte beider Mönche in uns tragen: wir sind sowohl Bedenkenträger, als auch mutige Erkundende und optimistische Wissensdurstige. Auch in uns gibt es eine Sehnsucht, auch wenn wir „das Südliche Meer“, nicht konkret  beschreiben können. Ohne diesen Wunsch wären wir nicht hier. &lt;br/&gt;Wir werden mit Hilfe dieser Geschichte darauf eingestimmt, dass unsere Erwartungen an das Sesshin (wie auch unsere übrigen Erwartungen an das Leben) manchmal erfüllt werden, manchmal jedoch auch nicht: die Schale bleibt unerwartet leer, vielleicht wird sie aber auch gefüllt. Manchmal sitzen wir ganz in Harmonie und Freude, manchmal mit einem Kopf voller Ameisen. Oft können wir bei einer Bogenübung ganz präsent und entspannt sein, oft spüren wir, dass die Anspannung uns nicht los lässt.,  Die Botschaft aber lautet: weitermachen, auch wenn Schale und Wasserflasche leer bleiben.&lt;br/&gt;Donnerstagnachmittag&lt;br/&gt;Mumonkan Nr. 1 Joshus Mu&lt;br/&gt;Ein Mönch fragte einst Meister Joshu mit allem Respekt: Hat ein Hund wirklich Buddha-Natur oder nicht? Joshu sagte: Mu!&lt;br/&gt;KyuSei beschreibt den eindrucksvollen Lebenslauf des Meisters Joshu und kommt dann auf die – für einen Mönch – ungewöhnliche Frage nach der Buddha-Natur eines Hundes. Offensichtlich besteht ein großer Unterschied zwischen dem theoretischen Wissen und einem existentiellen Ergreifen. Der Mönch fragt nach Sicherheit. Joshu aber nimmt mit seiner Antwort den letzten Funken Hoffnung und verweist auf Erfahrung, die nur durch Zazen möglich ist. Dazu werden Zitate aus dem Kommentar von Mumon zum Koan verlesen. Die Regelmäßigkeit des Zazen ist die Quelle, die den Brunnen speist. Wer meint ohne Zazen Zen im Alltag auf Dauer praktizieren zu können, der irrt, denn es fehlt die Basis für Vertrauen und Heiterkeit und dann wird Zen nur noch eine Episode sein. &lt;br/&gt;Dann spricht KyuSei darüber, dass wir heute in Europa, was Zen betrifft, noch in einer Umbruchphase sind. Zen wird im Laufe der Jahrzehnte sein Gesicht verändern, auch was wir in unserer Tradition praktizieren, kann und wird sich verändern. Was bleiben muss ist die im Zazen gewonnene eigene Erfahrung, das Durchschreiten der Schranke des Mu.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Freitagnachmittag&lt;br/&gt;Thema: Warum fällt auch ein tief erleuchteter Mensch in den Brunnen? &lt;br/&gt;Wenn wir uns auf einen inneren Weg begeben verbinden wir damit häufig die Vorstellung, als hätten wir nun alle Klippen auf unserem Lebensweg überwunden. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn wir feststellen müssen, dass alte Muster in unserem Denken und Handeln immer noch mächtig sind, wir sozusagen „in den Brunnen fallen“, oder in die Pfütze treten. Oft hat auch unsere Umwelt, unsere Familie, die Erwartung, dass uns nun Achtsamkeit als Dauerzustand zu eigen ist, was beiliebe nicht der Fall ist.&lt;br/&gt;KyuSei verliest zwei Geschichten, in denen der Buddha von Mara, den verführerischen Kräften, heimgesucht wird und zwar  n a c h  seiner großen Erleuchtung. Buddha aber widersteht beide male der Versuchung.&lt;br/&gt;Verführung ist Teil menschlichen Lebens, ist Zeichen für Lebendigkeit. Aber was hat uns der Buddha voraus? In der ersten Geschichte erkennt sich der Böse als entlarvt. „Der Erhabene kennt mich“ und verschwindet traurig und unmutig. In der zweiten erkennt Buddha den Bösen und sagt zu ihm: „Ach, du schon wieder!“&lt;br/&gt;Früherkennung, ermöglicht durch Wachheit, durch ein waches Bewusstsein, hilft uns die Pfütze zu erkennen.&lt;br/&gt;Die zweite Geschichte endet damit, dass der Buddha Mara einlädt mit ihm Tee zu trinken, im Gegensatz zu Martin Luther, der dem Teufel ein Tintenfaß nachgeworfen haben soll. KyuSei stellt die Frage, welcher Umgang mit den Kräften der Verführung nützlicher sein könnte? Der Kampf dagegen, oder „umarme deine Wut?“ Nimm dich an in deiner Gier nach Lob und Anerkennung, nimm dich an in deinem Neid und du gibst dir die Chance zur Überwindung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Samstagnachmittag&lt;br/&gt;Thema ist der letzte Text aus den 10 Bildern „Der Ochs und sein Hirte“.&lt;br/&gt;Mit entblößter Brust und nackten Füßen kommt er (der Hirte) herein auf den Markt. Das Gesicht mit Erde beschmiert, der Kopf mit Asche über und über bestreut. Seine Wangen überströmt von mächtigem Lachen. Ohne Geheimnis und Wunder zu mühen, lässt er jäh die dürren Bäume erblühen.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In den folgenden Ausführungen geht KyuSei dem Text entlang.&lt;br/&gt;...kommt er herein auf den Markt... Er führt aus: der Markt ist unser Leben mit allem was dazu gehört. Der Bodhisatva lebt nicht zurück gezogen, sondern mitten in dieser Welt.&lt;br/&gt;...entblößte Brust und nackte Füße... der Hirte versteckt nichts, keine Faust in der Tasche, keine ‚Waffe, keine Bedrohung. Er selbst ist verletzlich und somit gibt er keinen Anlaß für Menschen unheilvoll und brutal zu sein.&lt;br/&gt;...das Gesicht mit Erde beschmiert... Das Leben hinterlässt auch bei dem erleuchteten Wesen seine Spuren, denn er will und kann das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht missachten.&lt;br/&gt;...seine Wangen überströmt von mächtigem Lachen... Eine wesentliche Frucht der Zazenübung ist die Heiterkeit als Grundeinstellung, beständig wie eine Linie durch alle Höhen und Tiefen des Lebens.&lt;br/&gt;...ohne Geheimnis und Wunder zu mühen, lässt er jäh die dürren Bäume erblühen. Für den erleuchteten Menschen gibt es keine dürren Bäume. Gandhi: „In jeder Dunkelheit ist Licht, in jeder Lüge ist Wahrheit.“ Folglich ist in jedem dürren Baum Leben, ist Buddha-Natur. Der Hirte wird zum Impuls für andere aufzublühen, das Gute und Gesunde in sich wachsen zu lassen.&lt;br/&gt;In diesem Zusammenhang bringt KyuSei den Begriff „Zärtlichkeit“ ein. „Zen der Zärtlichkeit“ ein unbeackertes Feld. Zärtlichkeit hat nicht unbedingt etwas mit Erotik zu tun, sondern ist in ihrem absichtslosen Tun eine revolutionäre Kraft, ohne Sieger und Besiegte. Solange wir diesem Muster vertrauen, wird es keinen Frieden geben. Wir brauchen neue Methoden zur Beseitigung von Konflikten. Gefragt ist Phantasie und die Bereitschaft zu echter Partnerschaft im Kleinen und Großen. KyuSei führt aus, dass er nicht mehr gewillt ist, Gruppierungen oder Parteien zu unterstützen, die dem Muster von Siegern und Besiegten vertrauen. Er ist sich bewusst, dass dies ein Traum ist, eine Vision. Aber wo wäre diese Welt ohne Visionäre? Und er erinnert an Martin Luther King 1963, der mit seinem : „I have a dream“ die Welt veränderte und in einem Zusammenhang zu sehen ist mit dem jetzt möglich gewordenen schwarzen Präsidenten der USA.&lt;br/&gt;Ein großes Hindernis im Handeln ist die Angst, die durch das Ego entsteht und am Brennen gehalten wird. Je weniger Ego, desto weniger Angst, kein Ego – keine Angst.&lt;br/&gt;Für einen weiteren Punkt im Zusammenhang mit Angst sorgt ein Spruch, der häufig an Plakatwänden zu sehen ist: „Jesus dein Retter oder Richter“. KyuSei bezeichnet dies als schwarze Pädagogik, die nichts mit der Botschaft des Jesus von Nazareth zu tun hat. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass auch der Buddhismus davon nicht frei ist mit seinen immer wieder Angst erzeugenden Drohungen mit einem schlechten Karma.&lt;br/&gt;Das Ziel des Zen ist der erwachte und befreite Mensch und als solcher ermöglicht er Erwachen und Freiheit.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Grundsätzliches zum Sesshin</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:00:14 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Eintrage/2010/1/22_1-Grundsatzliches_zum_Sesshin_files/JQK_0068-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Verlauf_eines_Bogen-Sesshin/Media/object015.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:314px; height:175px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Dieses Protokoll beschreibt den formalen Ablauf des Bogenweg Sesshin vom 25. - 28. November 2009 im Priorat St. Benedikt in Damme. Es steht jedoch exemplarisch für alle Bogenweg-Sesshin, die mit kleinen, lokal bedingten Abweichungen, überall so durchgeführt werden.&lt;br/&gt;Auch die Sesshin in der Altbäckersmühle folgen dem selben Ablauf, jedoch mit dem Unterschied, dass die Leitung im Wechsel bei GenKi Ellen und KyuSei Kurt Österle liegt, am Nachmittag keine Bogenübung stattfindet und am Vormittag alternativ Yoga durch GenKi (Yogalehrerin und Zenmeisterin) angeboten wird. &lt;br/&gt;Die Tage in Damme und alle Bogenweg-Sesshin stehen unter der Leitung unsers Lehrers, Zen-Meister KyuSei Kurt Österle Neben der Beschreibung der allgemeinen Abläufe, geht das Protokoll auch auf die speziellen Lehrvorträge und die Bogenübungen dieses &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Sesshin&lt;/a&gt; ein. &lt;br/&gt;Das gesamte &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Sesshin&lt;/a&gt; verläuft im Schweigen, außer den notwendigen Fragen und Erläuterungen. &lt;br/&gt;Der Tagesverlauf folgt immer dem selben Muster. Die Gestaltung ist abwechslungsreich und besteht aus Zazen, Bogenschießen, Lehrreden, Essen und Ruhen. &lt;br/&gt;Innerhalb der Übung stellen verschiedene Assistenten den Ablauf sicher: &lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Bogensesshin/Eintrage/2010/1/15_Zen-Lexikon.html&quot;&gt;Jikki&lt;/a&gt; bedient die Klangschalen und leitet damit den gesamten Ablauf. Ino ist zuständig für die &lt;a href=&quot;http://www.altbaeckersmuehle.de/zenaltbaeckersmuehle/Bogensesshin/Eintrage/2010/1/21_Rezitations-Texte.html&quot;&gt;Rezitationen&lt;/a&gt;. &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Tanto&lt;/a&gt; richtet den Altar und sorgt für Ordnung und Sauberkeit im &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Dojo&lt;/a&gt;. &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Jisha&lt;/a&gt; regelt den Ablauf des &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Einzelgesprächs/Dokusan&lt;/a&gt;. Als Teilnehmer kann man sich beruhigt auf die Ansagen und Zeichen der Assistenten verlassen und sich ganz dem &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Zazen&lt;/a&gt; widmen. Alle Assistenten sitzen während der &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/288BBF43-5A7A-41FB-95DF-10999E5A3574&quot;&gt;Zazen&lt;/a&gt;- Übung zur Mitte, während die anderen Teilnehmer nach außen sitzen.&lt;br/&gt;Wie geht des weiter?: Bitte schauen Sie unter „Verlauf eines Bogen-Sesshin“&lt;br/&gt;</description>
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